SGAS / ASGS · Sicherheitsbeauftragte (SiBe) · KOPAS

SiBe Ausbildung in der Schweiz

Rolle, Aufgaben und Umsetzung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (SGAS/ASGS) – inkl. Terminen und Anmeldung für den praxisnahen KOPAS/SiBe Grundkurs.

Nächster Termin 12.05.2026 08:00 - 13.05.2026 17:00
Plätze 6 frei
Preis/TN 825.-
Ort Interlaken
Dauer 2 Tage (08:00–17:00 Uhr)
Gruppe max. 8 Teilnehmende
SGAS 4 FBE
Ergebnis Wissen & Unterlagen – sofort umsetzbar

Das Wichtigste in 20 Sekunden

  • SiBe / KOPAS unterstützen die Geschäftsleitung bei SGAS/ASGS – die Verantwortung bleibt beim Arbeitgeber.
  • Die Grundpflichten sind branchenneutral (Bau, Industrie, Pflege, Gastro, Büro, KMU).
  • Umsetzung im Betrieb gelingt mit System: 10‑/11‑Punkte‑System (Organisation, Risiken, Massnahmen, Notfall, Kontrolle).
  • Nach dem Kurs gehen Sie mit Wissen und Unterlagen zurück in den Betrieb – und können direkt loslegen.
Praxis-Fokus: Wir vermitteln Vorgehen, Vorlagen und Prioritäten – nicht Theorie ohne Umsetzung.

Termine & Anmeldung

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12.05.2026 08:00 - 13.05.2026 17:00

Kurs KOPAS / SiBe Kurs Ort Interlaken Preis/TN 825.- Belegt 2/8
6 frei Jetzt buchen

Hinweis: Die definitive Platzbestätigung erfolgt nach Abschluss der Anmeldung.

Warum ist eine SiBe Ausbildung wichtig?

Sicherheitsbeauftragte sind in Betrieben unverzichtbar, um Arbeitsunfälle und Gesundheitsrisiken zu reduzieren. Die gesetzlichen Anforderungen sind branchenneutral – entscheidend ist, dass SGAS/ASGS im Betrieb organisiert und gelebt wird.

Eine fundierte SiBe/KOPAS-Ausbildung hilft dabei, Pflichten in praktikable Abläufe zu übersetzen: von der Gefährdungsbeurteilung über Massnahmen bis zur Instruktion und Kontrolle.

Warum bei ASGS Rufener buchen?

  • Praxisorientiert: Fokus auf Vorgehen, Prioritäten und Umsetzung – nicht auf reine Theorie.
  • Unterlagen inklusive: Sie erhalten Vorlagen/Checklisten für den Start im Betrieb.
  • Kleine Gruppen: max. 8 Teilnehmende – Fragen, Austausch und Transfer in den Betrieb.
  • Schweizer Kontext: UVG/VUV, EKAS/ASA (EKAS 6508) und SUVA-Logik verständlich erklärt.
  • Weiterdenken: Inhouse-Varianten und Begleitung bei der Einführung eines 11‑Punkte‑Systems.

Was bedeutet SiBe?

SiBe steht für Sicherheitsbeauftragte*r. SiBes stellen im Auftrag der Geschäftsleitung sicher, dass Vorschriften und Massnahmen rund um SGAS/ASGS konsequent umgesetzt werden – vom Erkennen von Gefahren bis zur Sensibilisierung im Team.

KOPAS: Kontaktperson für Arbeitssicherheit

Häufig wird auch von KOPAS gesprochen (Kontaktperson für Arbeitssicherheit) – oft in kleineren Betrieben oder im Rahmen einer ASA‑Lösung (Arbeitsärzte und andere Spezialisten der Arbeitssicherheit). Ziel bleibt gleich: SGAS/ASGS wirksam organisieren und kontinuierlich verbessern.

Gesetzliche Grundlagen in der Schweiz

Die Pflicht zu wirksamen SGAS/ASGS‑Massnahmen ergibt sich u. a. aus:

  • UVG (Unfallversicherungsgesetz) und VUV (Verordnung über die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten)
  • EKAS (z. B. EKAS 6508): Vorgaben, wann und wie ASA‑Spezialisten und Organisation beizuziehen sind
  • SUVA-Merkblätter und Branchenlösungen: praxisnahe Umsetzung (z. B. 10‑Punkte‑System)
  • KOPAS/ASGS‑Richtkompetenzen: welche Fähigkeiten/Methoden die Rolle in der Praxis braucht

Wichtig: Die SiBe/KOPAS Rolle ersetzt keine Arbeitgeberpflichten – sie sorgt dafür, dass die Umsetzung im Alltag funktioniert.

SGAS und Fortbildungspunkte

SGAS steht für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Unser Kurs ist so aufgebaut, dass die Teilnehmenden das System im Betrieb aufbauen bzw. verbessern können.

SGAS: 4 FBE Fortbildungspunkte.

Aufgaben und Kompetenzen von SiBe & KOPAS

Die Aufgabenbereiche orientieren sich am bewährten 10‑Punkte‑System und dem erweiterten 11‑Punkte‑System. Weiterführend: 11‑Punkte‑System.

  1. Sicherheitsleitbild und Ziele – Mitwirkung bei Formulierung und Kommunikation von SGAS‑Zielen.
  2. Sicherheitsorganisation – Sicherheitskonzept pflegen, Aufgaben/Kompetenzen/Verantwortung klären.
  3. Ausbildung, Instruktion, Information – Schulungen planen, neue Mitarbeitende korrekt instruieren.
  4. Sicherheitsregeln und Standards – sichere Arbeitsmittel/PSA, Einhaltung von Massnahmen kontrollieren.
  5. Gefahrenermittlung und Risikobeurteilung – Gefahren erkennen, dokumentieren, Spezialisten beiziehen.
  6. Massnahmenplanung – Massnahmen planen/umsetzen, Wirksamkeit nachverfolgen.
  7. Notfallorganisation – Notfallprozesse aufbauen, Übungen durchführen, Einsatzmittel prüfen.
  8. Mitwirkung – Mitarbeitende einbeziehen, Sicherheitskultur fördern, Meldungen ernst nehmen.
  9. Gesundheitsschutz – Ergonomie/Hygiene/Arbeitszeiten/Stressoren berücksichtigen.
  10. Kontrolle und Audit – Kennzahlen/Reporting, Audits/Reviews, kontinuierliche Verbesserung.
  11. Freizeitsicherheit – Sensibilisierung über den Arbeitsplatz hinaus (Prävention auch privat).

Hinweis: Je nach Branche/Risiko werden Schwerpunkte gesetzt. Entscheidend ist ein funktionierender Zyklus: erkennen → entscheiden → umsetzen → kontrollieren → verbessern.

Unser 2‑Tages‑Kurs – so dass Sie im Betrieb loslegen können

Der Kurs ist branchenneutral, aber konsequent auf die Praxis ausgerichtet. Ziel ist, dass Sie SGAS/ASGS im Betrieb nachvollziehbar organisieren und in den Alltag bringen.

  • Rollen & Pflichten (SiBe/KOPAS, Linie, Geschäftsleitung) verständlich und praxisnah
  • Methodik für Gefährdungen, Massnahmen, Instruktion und Kontrolle
  • Unterlagen für die Umsetzung: Vorlagen/Checklisten für Start, Struktur und Nachweis
  • Transfer in den Betrieb: Sie definieren nächste Schritte für Ihre Situation
Ergebnis: Sie gehen mit Wissen und Unterlagen zurück in den Betrieb und können sofort loslegen.

Für wen ist die Ausbildung geeignet?

  • KMU, Bau/Handwerk, Industrie, Pflege, Gastro, Verwaltung – überall, wo SGAS/ASGS organisiert werden muss
  • Neue SiBe/KOPAS, Stellvertretungen, Teamleitende oder Personen mit SGAS‑Aufgaben
  • Unternehmen, die ein 10‑/11‑Punkte‑System einführen oder verbessern möchten

Wenn Sie mehrere Personen schulen wollen oder Inhalte direkt an Ihren Betrieb koppeln möchten: Inhouse anfragen.

Fazit: Mit einer fundierten SiBe-Ausbildung sorgen Sie für sichere Arbeitsplätze

Eine branchenneutrale 2‑tägige SiBe/KOPAS-Ausbildung ist ein entscheidender Schritt, um gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden und ein hohes Niveau an Arbeitssicherheit zu erreichen. Durch kleine Gruppen (max. 8 Teilnehmende) und eine klare Methode erhalten Sie Fachwissen und praktische Werkzeuge, um SGAS/ASGS im Alltag umzusetzen – von der Organisation bis zur Kontrolle.

Weitere Unterstützung rund um SGAS/ASGS

Neben der Ausbildung begleiten wir Betriebe auch bei der Einführung/Weiterentwicklung eines gelebten 11‑Punkte‑Systems, bei Risikoanalysen, Instruktion, Dokumentation und bei der Umsetzung von Massnahmen.

Passende Einstiege: Dienstleistungen · Kalender · Kontakt

FAQ

Was bedeutet SiBe (Sicherheitsbeauftragte*r)?

SiBe steht für Sicherheitsbeauftragte*r. SiBes unterstützen im Auftrag der Geschäftsleitung die Umsetzung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (SGAS/ASGS). Typische Kernaufgaben sind: Gefahren erkennen, Risiken beurteilen, Massnahmen planen/umsetzen sowie Mitarbeitende instruieren und sensibilisieren.

Was ist KOPAS und wie hängt das mit SiBe zusammen?

KOPAS bedeutet Kontaktperson für Arbeitssicherheit. In der Praxis überschneiden sich SiBe- und KOPAS-Aufgaben stark. Der Begriff KOPAS wird häufig in kleineren Betrieben oder in ASA-Konstellationen verwendet. Entscheidend ist nicht der Name, sondern dass Rollen, Kompetenzen und Prozesse im Betrieb klar definiert sind.

Welche gesetzlichen Grundlagen gelten in der Schweiz?

Die Pflicht zu wirksamen Massnahmen ergibt sich insbesondere aus UVG und VUV sowie aus EKAS-Vorgaben. Je nach Risiko und Branche kann eine ASA-Lösung nach EKAS 6508 relevant werden. Eine SiBe/KOPAS hilft, diese Anforderungen pragmatisch im Betrieb umzusetzen (Organisation, Instruktion, Kontrolle, kontinuierliche Verbesserung).

Was bedeutet SGAS – und warum wird auch ASGS gesagt?

SGAS steht für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Im Alltag wird auch ASGS (Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz) verwendet. Inhaltlich geht es um dasselbe Ziel: Gefährdungen systematisch reduzieren und gesundes Arbeiten langfristig sicherstellen.

Was ist das 10‑Punkte‑System – und was kommt im 11‑Punkte‑System dazu?

Das 10‑Punkte‑System ist eine praxisnahe Struktur zur Organisation von Arbeitssicherheit. Das 11‑Punkte‑System ergänzt den zusätzlichen Punkt Freizeitsicherheit. Beide helfen, SGAS/ASGS über Organisation, Risiko, Massnahmen, Notfall, Kontrolle und Verbesserung im Betrieb zu verankern. Weiterführend: 11‑Punkte‑System.

Wann brauche ich eine ASA‑Lösung (EKAS 6508)?

Wenn Gefährdungen erhöht sind oder es Branchen-/EKAS-Vorgaben verlangen, kann der Beizug von Spezialisten der Arbeitssicherheit (ASA) erforderlich sein (EKAS 6508). In der Praxis wird dies risikobasiert entschieden. Eine SiBe/KOPAS koordiniert häufig die Umsetzung im Betrieb und arbeitet mit ASA-Spezialisten zusammen.

Wie viele SiBe braucht ein Betrieb?

Das hängt von Grösse, Organisation, Standorten und Gefährdungen ab. Kleinbetriebe organisieren SGAS oft mit einer KOPAS/SiBe in enger Anbindung an die Geschäftsleitung. Grössere Betriebe benötigen häufig mehrere Verantwortliche (z. B. pro Bereich/Standort) oder zusätzlich eine ASA-Struktur.

Was lerne ich im 2‑Tages‑Kurs?

Der Kurs ist methodisch auf die direkte Umsetzung ausgelegt: Rollenverständnis, rechtliche Basics, Gefährdungen erkennen, Massnahmen planen, Instruktion/Information, Notfallorganisation, Kontrolle/Audit – praxisnah entlang des 10-/11‑Punkte‑Systems. Sie gehen mit Wissen und Unterlagen zurück in den Betrieb und können sofort loslegen.

Welche Unterlagen bekomme ich?

Sie erhalten Kursunterlagen und praxiserprobte Vorlagen/Checklisten für die Umsetzung im Betrieb (z. B. Grundlagen zur Organisation, Instruktion, Kontrolle und Dokumentation). So bauen Sie nach dem Kurs Schritt für Schritt ein funktionierendes SGAS-System auf.

Erhalte ich eine Kursbestätigung?

Ja. Nach Kursdurchführung erhalten Sie eine Teilnahme-/Kursbestätigung. Diese unterstützt intern bei der Rollenklärung und dem Nachweis der Schulung.

Welche Vorkenntnisse brauche ich?

Keine speziellen Vorkenntnisse. Der Kurs ist so aufgebaut, dass sowohl neue SiBe/KOPAS als auch Stellvertretungen/Teamleitende profitieren. Entscheidend ist, dass Sie die Umsetzung im eigenen Betrieb aktiv vorantreiben wollen.

Gibt es eine Inhouse-Variante?

Ja. Wir bieten Inhouse-Schulungen an – ideal, wenn mehrere Personen teilnehmen oder wenn Sie das Gelernte direkt auf Ihre betrieblichen Risiken und Prozesse anwenden möchten. Schreiben Sie uns kurz, dann klären wir Inhalt, Teilnehmendenkreis und Termine.

Bin ich als SiBe haftbar?

Die Gesamtverantwortung für SGAS/ASGS liegt grundsätzlich bei der Arbeitgeberin bzw. beim Arbeitgeber. SiBe/KOPAS beraten, koordinieren und unterstützen. Klare Stellenbeschriebe, definierte Kompetenzen und saubere Dokumentation helfen, Zuständigkeiten im Betrieb eindeutig zu regeln.

Habe ich als SiBe Weisungsbefugnis?

Das ist organisationsabhängig. In kleineren Betrieben ist die Funktion oft nahe an der Geschäftsleitung angebunden. In grösseren Unternehmen agieren SiBe häufig als Stabsfunktion und arbeiten eng mit Linienvorgesetzten zusammen.

Was ist der nächste sinnvolle Schritt nach dem Kurs?

Starten Sie mit einer einfachen Struktur: Verantwortlichkeiten festlegen, die wichtigsten Gefährdungen priorisieren, Massnahmen planen, Instruktion organisieren und eine Kontrollroutine definieren. Genau dafür erhalten Sie im Kurs Vorgehen und Unterlagen.

Fazit: Warum lohnt sich die SiBe Ausbildung?

Eine fundierte, branchenneutrale Ausbildung ist ein entscheidender Schritt, um SGAS/ASGS wirksam zu organisieren und gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden. Sie schaffen ein messbar besseres Sicherheitsniveau, reduzieren Risiken und stärken die Sicherheitskultur im Betrieb.

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